Banner grundschulmaterial-online.de
Impressum Disclaimer Information Anregungen, etc. ...


Ornamentik - Heft 6 - 10


Logo_Ornament.gif

Carl Heideloff's - Die Ornamentik des Mittelalters „Neue Ausgabe” mit 200 Kupfertafeln mit erklärenden Text - in 25 Heften.

Scans der Büttenpapiere vom ca. 244 mm x 310 mm. Die Abdrücke der Kupferplatten sind ca. 170 mm x 265 mm groß. Den beschreibenden Text finden Sie auf einer extra Seite. Es sind 400 dpi scans, die als PDF sich leichter in besserer Qualität übers Internet transportieren lassen als entsprechende JPGs. Viel Spaß beim Stöbern.


In den Popups können die Originale (wenn vorhanden) mit einem Mausklick der linken Taste auf PDF-Datei im neuen Fenster angezeigt oder es können mit der rechten Taste „speichern unter” bzw. „Ziel speichern unter” ausgewählt werden.


Am Ende der Seite finden Sie eine Beschreibung der einzelnen „Hefte”. Es ist der Originaltext der beiliegenden Beschreibung in der Schreibweise vor über 100 Jahren.








Rahmen_1.gif

Inhaltsverzeichnis der Hefte 6 - 10

Rahmen_2.gif

Heft VI

Pl. 1. Architektonische Anordnung einer Wand mit Fenstern auf der Saalburg, oberhalb Neustadt an der Fränkischen Saale. (Details dazu auf der folgenden Platte.)

Pl. 2. Die auf Pl. 1 dargestellten Capitäle in grösserem Massstabe.

Pl. 3. Heideloff besass eine 1,70 Meter hohe, 1,45 Meter breite, alte, laut Aufschrift im Jahre 1488 angefertigte Originalzeichnung auf Pergament, welche oftenbar ein früherer, später vielfach modificirter Entwurf zu dem von Peter Vischer und seinen Söhnen in den Jahren 1508-19 in Erzguss ausgeführten Grabmal des heiligen Sebald (abgebildet in Bd. 4 von Försters Denkmäler Deutscher Baukunst etc.) in der nach ihm benannten Kirche zu Nürnberg ist. Eine in den Einzelheiten keineswegs getreue, sondern vielfach (in der Absicht zu verbessern) veränderte Nachbildung eines 'Teils dieser interressanten Zeichnung ist Heft VI. Pl. 3, Heft IX. Pl. 5-6, Heft X. Pl. 2-4 dieses Werkes mitgetheilt. Eine Uebersicht über den ganzen Entwurf erhält man am besten aus der verkleinerten Copie in R. v. Retbergs „Nürnbergs Kunstleben” Seite 96 - Heideloff hielt diese Zeichnung, jedoch ohne irgend welche haltbaren Gründe dafür beizubringen*), - das Monogramm der Zeichnung stimmt nicht mit dem des Veit Stoss - für eine Arbeit des berühmten Bildschnitzers Veit Stoss, welcher die Holzmodelle für alle grösseren Arbeiten Vischers gefertigt haben soll. Heideloff fand von mehreren Seiten Zustimmung, bei allen gründlich prüfenden Forschern jedoch Widerspruch. (Das wichtigste der betreffenden Literatur ist kritisch zusammengestellt im „Anzeiger für Kunde deutscher Vorzeit,” 1-869. Spalte 355-56). Wenn auch der Autor dieser Zeichnung, welcher vorzugsweise Architekt war, sich bis jetzt nicht hat feststellen lassen, so ist dieselbe doch immer von grossem Interesse. - Die Originalzeichnung schien nach Heideloffs Tod lange verloren, tauchte jedoch später wieder auf und wurde dann, nachdem A. v. Eye im „Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit, 1868, Spalte 185-88” eine Beschreibung derselben publicirt und Bürgermeister Seiler eine genaue Durchzeichnung derselben für die Kunstsammlung der Stadt Nürnberg hatte anfertigen lassen, um hohen Preis nach England verkauft.

*) Heideloff's Gedankengang ist folgender. Für grössere Erzgüsse verwendete man zu Peter Vischers Zeit stets Modelle von Holz. Vischer selbst war nicht Bildschnitzer. Der bedeutendste Künstler der Art in Nürnberg war damals Veit Stoss Seine Arbeit will Heideloff in Vischers Erzgüssen zu Magdeburg, Römhild, Wittenberg etc. erkennen. Stoss hat daher auch den Entwurf' zum Sebaldusgrab gefertigt, welchen Vischer bei der Ausführung dann zum Nachtheil verändert hat.

Pl. 4. Fig. a. Spätgothisches Capitäl aus der Ruine Hohen-Urach in Württemberg. Das Ornament ist durchbrochen und war theilweise vergoldet. Fig. b, c. Romanische Ornamente aus der Stammburg Württemberg. Siehe auch Heft V. Pl. 3). Fig. d. Spätgothischer Fries (von 1480) aus dem Durchgang von der Nicolaus-Capelle in die Stiftskirche zu Aachen.

Pl. 5. Fig. a. Relief über der Thür am sogenannten Capellenthurm der Pfarrkirche zu Rottweil in Württemberg. Das Original war leider sehr zerstört, als Heideloff es zeichnete. Er hat es daher (in dieser Abbildung) restaurirt. Fig. b, Ein Fries von demselben Thurme.

Pl. 6. Fig. a. Spätgothisches Ornament eines Messpults auf dem Hauptaltar der Pfarrkirche zu Pappenheim. Das Mittelstück mit dem Wappen der Grafen von Pappenheim ist durchbrochen; das übrige Ornament in ganz flachem Relief in Holz geschnitzt. Fig. b. Spätgothisches Ornament (in natürlicher Grösse) von einem Kästchen in Ahornholz, früher in Heideloffs Besitz.

Pl. 7. Portal der im Jahre 1470 durch den Baumeister Mathias Böblinger erbauten, im Jahre 1815 zerstörten Hospital-Kirche St. Catharina zu Esslingen.

Pl. 8. Fig. a. Spätgothisches Ornament in Eichenholz von einem Pult in der Benedictiner Kloster-Kirche zu Blaubeuren. Fig. b. Aehnliches Ornament von einem Pult im Münster zu Ulm. Fig. c, d. Spätgothische Füllungen der SteinGallerie am Chor der Klosterkirche zu Blaubeuren. Fig. e-h. Spätgothische Ornamente, in Holz geschnitzt, unter einer Fensterbrüstung am ältere Theil des Rathhauses zu Nürnberg.

nach oben


Heft VII

Pl. 1. Fig. a-d. Romanische Säulen-Capitäle aus dem ältesten Theil der St. Sebald-Kirche zu Nürnberg. (Siehe auch Heft I. Pl. 1-2 und Heft III. Pl. 2). Fig. e-f. Profile von Deckplatte und Ring derselben. Fig. g-i. Consolen unter den Halbsäulen in derselben Kirche. (Siehe auch die folgende Platte).

Pl. 2. Fig. a, b. Romanischer Bogenfries mit Consolen am Seitenschiffe von St. Sebald zu Nürnberg. Fig. c, d. Andere Console desselben Frieses. Fig. e, f. Anderer Bogenfries derselben Kirche. Fig. g. Console unter einer der Halbsäulen im Innern derselben Kirche. (Siehe auch die vorhergehende Platte).

Pl 3. Vier Romanische Säulen-Capitäle von der Burggrafen-Capelle im Kloster Heilsbronn in Bayern, Begräbnissstätte der Burggrafen von Nürnberg aus dem Hause Hohenzollern. (Siehe auch Heft I. Pl. 4 und die folgende Platte).

Pl. 4. Fig. a, b. Romanisches Capital aus dem Augustiner-Kloster zu Esslingen. Fig. c, g und h. Romanisches Capitäl aus der Klosterkirche zu Heilsbronn. Fig. d und e. Säulenschäfte am Portal der Burggrafen-Capelle desselben Klosters. Fig. f. Ornament am Hauptgesimse derselben Klosterkirche. Fig. i. Ornament an einem Fenster derselben Kirche.

Pl. 5. Oberer Theil des im Jahre 1522 erbauten im Jahre 1811 aber zerstörten sogenannten Schauhauses zu Nürnberg, welches auf der Stelle der heutigen Hauptwache, gegenüber dem Rathhause stand. Sämmtliche Statuen, welche die Kaiser, die 7 Churfürsten und die damals bekannten Planeten Mars, Merkur, Venus, Jupiter, Saturn und Uranus darstellten, waren von Stein und bemalt; die beiden Wächter unter der Glocke dagegen waren von Kupfer.

Pl. 6. Spätgothische Thür mit dem Wappen des Herzogs Ulrich von Württemberg und seiner Gemahlin, welche Heideloff im Jahre 1808 auf dem Dachboden des alten Residenzschlosses Hohen-Tübingen fand.

Pl. 7. Fig. A. Taufstein in der Kirche St. Georg zu Krafftshof bei Nürnberg. (Ein Kronleuchter aus derselben Kirche ist Heft XX. Pl. 5 dargestellt). Fig. b. Taufstein vom Jahre 1518 in der Pfarrkirche St. Amandus zu Urach. Die acht Brustbilder stellen Moses, Joseph, Josua, Jonas, Jeremias, Jesaias, Salamo und David vor, sind aber Portraits von Zeitgenossen des Künstlers.

Pl. 8. Mit Benutzung der Heft V. Pl. 7 abgebildeten alten Bekrönungskachel hat Heideloff einen 3 Meter hohen Ofen componirt (er sagt restaurirt), welcher von den Hafnermeistern Metzger und Gruber in mehreren Exemplaren ausgeführt wurde. Eins davon, hier abgebildet, befindet sich im Sitzungssaal des von Heideloff neu erbauten Lorenzer Pfarrhauses zu Nürnberg. (Vergl. Heft XII. Pl. 7).

nach oben


Heft VIII

Pl. 1. Fig. a. Grabmal Ludwig des Springers, Grafen von Thüringen († 1123) im ehemaligen Benedictiner-Kloster Reinhardsbrunn in Thüringen. (Siehe auch die folgende Platte). Fig. b. Romanisches Ornament aus den Ruinen des Klosters Adelberg, zwischen Göppingen und Schorndorf. Fig. c. Romanisches Ornament aus dem Kloster Reinhardsbrunn. (Siehe auch Heft IX. Pl. 2 und 4). Fig. d. Romanisches Ornament aus den Ruinen des Klosters Vesra bei Themar. Fig. e. Romanisches Ornament aus dem Kloster Hirschau in Württemberg. Fig. f, g. Romanisches Ornament aus dem Kloster Herrenbreitungen.

Pl. 2. Fig. a. Grabmal der Gräfin Adelheid, Gemahlin Ludwig des Springers (siehe Heft VIII. Pl. 1), geborne Markgräfin von Brandenburg († 1125)im ehemaligen Kloster Reinhardsbrunn. (Eine andere Grabplatte von dort siehe Heft IX. Pl. 1 und 2). Fig. b. Romanisches Ornament im Kloster Lorch bei Schwäb. Gmünd. Siehe auch Heft IV. Pl. 1. Fig. c). Fig. c. Romanisches Ornament im Kloster Muri im Aargau in der Schweiz. Fig. d. Romanisches Ornament im Kloster Denkendorf in Württemberg. (Siehe auch Heft II. Pl. 2). Fig. e. Romanisches Ornament im Kloster Kaisersheim bei Donauwörth. Fig. f. Romanisches Ornament im Kloster Herrenalb in Württemberg. Fig. g. Romanische Console im Chor der Johanniskirche zu Crailsheim am Jaxtflusse. Fig. h. Romanisches Ornament im Chor der Klosterkirche Reichenau am Bodensee. Fig. i. Romanisches Ornament in der Klosterkirche zu Reinhardsbrunn. Fig. k. Gemaltes romanisches Ornament in dem ehemaligen Nonnenkloster Adelhausen bei Freiburg im Breisgau.

Pl. 3. Fig. a. Romanisches Ornament, in ein Metallblech gravirt, welches den Ueberzug einer hölzernen Einfassung des Steins eines Tragaltars bildet, in der Sammlung Leven zu Cöln. An den einen Ecken sind in Kreisen die vier heiligen Flüsse des Orients, Euphrat, Tigris, Ganges und Gehon, oben und unten Engel, welche Wasser aus Gefässen giessen, und an den Seiten je ein Cherubim dargestellt. b. Romanisches Ornament (in Naturgrösse) in Elfenbein geschnitten an einem Kästchen, ehemals in Heideloffs Besitz.

Pl. 4. Gothischer Stuhl in Eichenholz geschnitzt. Wie aus den Wappenthüren, Löwe und Adler, an den Wangenstücken zu schliessen ist, gehörte derselbe wahrscheinlich dem Gegenkaiser Grafen Wilhelm von Holland, ist also in der Mitte des dreizehnten Jahrhunderts gefertigt worden. Der Grossherzog von Sachsen-Weimar kaufte ihn in den Niederlanden für die Wartburg.

Pl. 5. Gothischer Taufstein aus der jetzt zerstörten Wallfahrtskirche zu Grimmenthal in SachsenMeiningen. Die Figuren in den mittleren Feldern stellen acht von den vierzehn Nothhelfern dar. In den obern Feldern sind Christus am Kreuz mit Johannes und Maria und die Symbole der vier Evangelisten dargestellt.

Pl. 6 - 8. Details der spätgothischen Chorstühle im Stifte St. Georg im herzoglichen Residenzschlosse Altenburg an der Pleisse.

nach oben


Heft IX

Pl. 1. a. Romanische Grabplatte aus dem ehemaligen Kreuzgange des Klosters Reinhardsbrunn. Fig. b und d. Romanische Ornamente in einem Gebetbuche auf Pergament gemalt. Bei b ist der Grund ziegelroth, das Laubwerk hellgrün mit gelben Lichtern, die Borten weiss und blau. Bei d ist der Grund blau, die Blätter rosa und und grün, die Borten gelb und violett. Hg. c, Romanisches Ornament im Kreuzgange des ehemaligen Benedictiner-Klosters zu Ellwangen. Fig. e. Romanisches Ornament im Kloster zu Heidenheim. Fig. f. Romanisches Ornament in dem ehemaligen Kloster zu Herbrechtingen in Württemberg. Fig. g. Romanisches Ornament in dem Kloster zu Herrieden in Franken. Fig. h. Romanisches Ornament in dem ehemaligen Stifte zu Feuchtwangen. Fig. i. Romanisches Ornament in dem Kloster zu St. Gallen. Fig. k. Romanisches Ornament in dem Kloster zu Fulda. Fig. 1. Romanisches Ornament in dem ehemaligen Kloster Rheinau im Bisthum Constanz. Fig. m. Romanische Console aus der Kathedrale zu Rheims.

Pl. 2. Fig. a. Grabmal Ludwig 1V., des Eisernen, Landgrafen von Thüringen († 1172) im Kloster Reinhardsbrunn. Andere Grabmäler daselbst sind Heft VIII. Pl. 1-2 und Heft IX. Pl. 1 und 4 dargestellt). Fig. b u. e. Romanische Säulen am Portal der Johanniskirche zu Schwab. Gmünd. (Siehe Heft V. PI, 5. Fig. d. Capitäl aus der Kathedrale Notre Dame zu Paris.

Pl. 3. Gothische Fibula (in der Grösse des Originals) aus vergoldetem Kupfer mit silbernen Figuren, zum Zusammenhalten eines Pluviale, in der Sammlung Peter Leven zu Cöln.

Pl. 4. Fig. a. Grabmal der Judith, Gemahlin Ludwig des Eisernen, Schwester des Kaisers Barbarossa. (Siehe Heft IX. Pl. 2). Fig. b, c. Hölzerne Säulen von einer Gallerie aus dem Jahre 1516 im Hofe des Hauses Winklerstrasse S. 40 zu Nürnberg. Die dazu gehörenden Füllungen sind Heft XI. Pl. 2-5 abgebildet. Fig. d. Ein Theil der Füllung einer hölzernen Gallerie im Hofe des Hauses Weinmarkt 5. 313 zu Nürnberg. Fig. e. Fries eines spätgothischen Wandschranks in der Sacristei von St. Lorenz zu Nürnberg.

Pl. 5. und 6. Siehe Heft VI. Pl. 3.(Platte 6 fehlt)

Pl. 7. Fig. a. Kette des Schwanen-Ordens nach einem alten Gemälde, angeblich von Hans von Kulmbach. Eine solche Kette wurde nach Heideloffs Zeichnung für den König von Preussen in Gold ausgeführt. b. Einfachere Kette desselben Ordens ebenfalls nach einem alten Gemälde. Fig. c. Zeichen der Brüderschaft „zu der heiligen Heide”, mit dem Symbole des heiligen Aegidius. Fig. d. Orden der Henneberg'schen St. Christoph-Gesellschaft, oder „zu den vierzehn Nothhelfern”, gestiftet im Jahre 1490 von dem gefürsteten Grafen Wilhelm von Henneberg. Er ist nach dem Grabmal der Grafen von Henneberg in der Stiftskirche zu Schleusingen gezeichnet. Fig. e. Eine andere Sekte desselben Ordens.

Pl. 8. Rosetten aus dem sogenannten Rosenzimmer im Fürstenhause auf der Veste Coburg. (Siehe Heft XXIII. Pl. 6).

nach oben


Heft X

Pl. 1. Romanischer Säulenfuss aus der St.. Sebald-Kirche zu Nürnberg. (Siehe auch Heft I. Pl. 1, 2; Heft III. Pl. 3 und Heft VII. Pl. 1, 2).

Pl. 2-4. Siehe Heft VI. Pl. 3.

Pl. 5-8. Spätgothische Ornamente in ganz flachem Relief auf Bretter eingeschnitten, welche in 3 Stockwerken über einander die Brüstung der Gallerie im Hofe des Hauses Hauptmarkt 5. 880 in Nürnberg bilden. Fortsetzung auf Pl. 6 -8 des folgenden Heftes.

nach oben


Vignette.gif

nach oben




Urheberrecht

Die Benutzung der Grafik-Vorlagen dieser Web-Seite ist für unterrichtliche Zwecke erlaubt. Eine Weitergabe auf allen Medienträgern, die gewerbliche Nutzung oder eine Verbreitung über das Internet ist ausdrücklich untersagt. Die gewerbliche Nutzung bedarf der Zustimmung des Autors, gegebenenfalls der des Koautors.
Das Setzen sogenannter Deep-Links zum direkten Download der Dateien bei Umgehung der Website www.grundschulmaterial-online.de ist untersagt.

© 2005 - 2017 bei Hans-Dieter Richter / Berlin




Soziale Netzwerke gegen Nazis