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Ornamentik - Heft 11 - 15


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Carl Heideloff's - Die Ornamentik des Mittelalters „Neue Ausgabe” mit 200 Kupfertafeln mit erklärenden Text - in 25 Heften.

Scans der Büttenpapiere vom ca. 244 mm x 310 mm. Die Abdrücke der Kupferplatten sind ca. 170 mm x 265 mm groß. Den beschreibenden Text finden Sie auf einer extra Seite. Es sind 400 dpi scans, die als PDF sich leichter in besserer Qualität übers Internet transportieren lassen als entsprechende JPGs. Viel Spaß beim Stöbern.


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Am Ende der Seite finden Sie eine Beschreibung der einzelnen „Hefte”. Es ist der Originaltext der beiliegenden Beschreibung in der Schreibweise vor über 100 Jahren.








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Inhaltsverzeichnis der Hefte 11 - 15

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Heft XI

Pl. 1. Romanisches Säulen-Capitäl im Landgrafen-Zimmer auf der Wartburg.

Pl. 2 - 5. Zwölf Felder mit in Holz geschnitzten spätgothischen Ornamenten, nebst den dazu gehörenden Pfosten mit Renaissance - Ornamenten, welche in 2 Stockwerken über einander die Brüstung der hölzernen Gallerie des Hauses Winklerstrasse S. 40 zu Nürnberg bilden. Zwei der dazu gehörenden Säulen sind Heft IX. Pl. 4. Fig. b und c abgebildet. Die hier recht auffallende Vermischung der gothischen Kunstformen mit denen der Renaissance ist charakteristisch für Nürnberg und ist daselbst sehr lange geübt worden. Dieser Hof ist laut Inschrift vom Jahre 1516.

Pl. 6 - 8. Siehe Heft X. Pl. 5-8.

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Heft XII

Pl. 1. Fig. a - c. Romanisches Säulen-Capitäl aus der Klosterkirche zu Faurndau bei Göppingen. (Siehe auch Heft V. Pl. 2). Fig. d. Romanisches Säulen-Capitäl in dem ehemaligen Kloster Hebrechtingen bei Heidenheim. Fig. e. Romanische Säulen-Basis aus dem Kloster Lorch bei Schorndorf. Fig. f. Romanische Säulen-Basis von der Kloster-Kirche zu Faurndau. Fig. g. Romanische Säulen-Basis aus dem Kloster auf der Insel Rheinau.

Pl. 2. Gekuppelte romanische Säulen von der Wartburg. (Siehe auch Heft XI. Pl. 1).

Pl. 3. Thür des Sacraments-Häuschens in der St. Sebald-Kirche zu Nürnberg. Das Holz der Thür war roth angestrichen, der Eisenbeschlag vergoldet.

Pl. 4. Ein Theil der Vertäfelung nebst Thür eines Zimmers, des sogenannten Kaiserstübchens, im Scheurl'schen Hause Burgstrasse S. 606 zu Nürnberg. (Andere Theile desselben Zimmers sind Heft XIII. Pl. 6 und Heft XV. Pl. 5 abgebildet).

Pl. 5. Fig. a-c. Brüstung der Steingallerie im Hofe des Hauses Adlerstrasse L. 308 zu Nürnberg vom Jahre 1498. Fig. d. Die daran befindliche Inschrift. Fig. e, f. Spätgothische Ornamente, in Holz geschnitzt, vom Schlosse Ilohenstein in Württemberg, früher im Besitz Heideloffs.

Pl. 6. Spätgothischer Pokal aus vergoldetem Silber vom Jahre 1510 im Privatbesitz.

Pl. 7. Neuer Pfarrhof von St. Lorenz zu Nürnberg. Der alte Pfarrhof von St. Lorenz zu Nürnberg, zum Theil nur aus Holz erbaut, wurde zur Zeit der Reformation für Wohnungen der Pfarrer von St. Lorenz und ihren Familien umgebaut. Die HausCapelle wurde zur Kirche, der schöne Chor zur Speisekammer eingerichtet, grosse Räume in mehrere kleine Zimmer zerlegt u. s. w. Als Nürnberg in das Königreich Bayern einverleibt wurde, wurde der Pfarrhof entbehrlich, daher vermiethet. Das Erdgeschoss diente als Magazin; in den oberen Räumen wohnten Strohhutfabrikanten, Lithographen etc. Dabei war im Laufe der Zeit natürlich manches Gute aus alter Zeit zerstört worden. Endlich im Jahre 1836 wollte man das Gebäude ganz verkaufen. Auf Befehl des König Ludwig 1. jedoch wurde es durch Heideloff, unter möglichster Benutzung der erhaltenen guten alten Theile, besonders des im Jahre 1439 von Conrad Kühnhofer erbauten chorförmigen Erkers im Mittelbau, des im Jahre 1480 von Lorenz Tucher erbauten Erkers im rechten Flügel, der Heft V. Pl. 8 dieses Werkes abgebildeten Balkendecke und der Heft XIII. Pl. 3 und 4 dargestellten Thüren und Fenster, auf vergrössertem (linker Flügel) Baugrunde massiv neu erbaut. (Siehe auch Heft XIII. Pl. 2).

Pl. 8. Fig. a-c. Halblebensgrosse Brustbilder in Stein auf den Kämpfer-Consolen der Kreuzgewölbe in der offenen Gallerie im ehemaligen, im Jahre 1845 aber abgebrochenen, sogenannten Lusthause zu Stuttgart. (Näheres über diesen schönen Bau siehe in Bäumers Jahresbericht der Polytechnischen Schule zu Stuttgart für das Jahr 1868-69). Fig. a. Anna, Gemahlin des Churfürsten Albrecht Achilles von Brandenburg. († 1512). Fig. b. Unbekannt. Fig. c. Gemahlin Georg des Frommen, Markgrafen zu Brandenburg-Ansbach. Fig. d. Spätgothisches Epitaph aus dem Dominicaner-Kloster zu Esslingen. Da dasselbe arg verstümmelt war, hat Heideloff, in dieser Zeichnung, viele Theile desselben ergänzt. Weil die Wappen fehlten, konnten die Stifter nicht bestimmt werden.

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Heft XIII

Pl. 1. Altes Gemälde auf einer (aus 0,34 bis 0,37 Meter breiten Brettern mit auf die Fugen genagelten Leisten bestehenden). Decke in einem der Zimmer auf der Burg zu Nürnberg, welche Heideloff, gelegentlich der durchgreifenden Restauration der Burg, im Jahre 1834, unter einer, angeblich von A. Dürer, auf Leinewand gemalten Decke fand. Aus den Wappen des Brustschildes, welche Böhmen und Luxemburg angehören, ist zu schliessen, dass diese Malerei aus der Zeit Kaisers Karl IV. stammt. Der Adler ist gelb auf schwarzem Felde. In den schmalen Randstreifen befinden sich weisse Rosen (Fig. b) auf rothem Grunde. Das Ornament der Umrahmung (Fig. d) ist grün mit rothen Lichtern auf dunkelgrünem Grunde.

Pl. 2. Wandgemälde in dem alten Pfarrhofe von St. Lorenz zu Nürnberg. Die phantastische Darstellung ist nicht ganz klar. Heideloff erklärte sie als eine Schlacht zwischen Deutschen und Hussiten, von welchen im Jahre 1426 die furchtbare Schlacht bei Aussig geschlagen wurde. Aus den auf dem Bilde befindlichen Wappen von drei Bischöfen von Bamberg, nämlich Friedrich von Aufsess († 1440) und seiner Vorgänger Albert von Wertheim (1421) und Lambert von Brunn († 1376) schliesst Heideloff, dass dieses Bild auf Anordnung des Conrad Kühnhofer, Rector zu St. Lorenz, welcher im Jahre 1434 den Kaiser Sigismund nach Eger begleitete, und im Jahre 1439 einen Theil des Pfarrhofes umbaute (siehe Heft XII. Pl. 7), zum Andenken an seinen Freund Aufsess, gemalt worden sei. Das ganze Bild ist, mit Ausnahme der drei Wappen, welche in ihren richtigen Farben ausgeführt sind, grün gehalten. Die Umrisse sind schwarz, die Gesichter fleischfarben. Gelegentlich kommt auch ein wenig roth vor.

Pl. 3. Drei verschiedene gothische Zimmerthüren von Holz, aus dem Lorenzer Pfarrhofe zu Nürnberg, welche Heideloff bei seinem Neubau desselben (siehe Heft XII. Pl. 7) wieder verwenden wollte, jedoch ohne sein Wissen verbrannt wurden. Die dritte derselben, Fig. c, auf deren Rückseite die Jahreszahl 1504 angebracht ist, ist mit den Wappen der Nürnberger Familien Kress und Löffelholz versehen. Anton Kress war im Anfang des sechzehnten Jahrhunderts Probst († 1513) von St. Lorenz. Seine Mutter war eine Löffelholz.

Pl. 4. Vier spätgothische Fenstereinfassungen. Fig. a. Im Kloster Bebenhausen in Württemberg. Fig. b. Im Reichenauer Klosterhof zu Ulm. Fig. c. Vom alten Lorenzer Pfarrhof zu Nürnberg (aus dem Jahre 1458) und am neuen Gebäude wieder verwendet. (Siehe Heft XII. Pl. 7). Fig. d. An einem Privathause in Nördlingen.

Pl. 5. Vier andere spätgothische Fenstereinfassungen. Fig. a. Am älteren Theil des Rathhauses zu Nürnberg. (Vergl. auch Heft VI. Pl. 8). Fig. b. Vom Giebel der jetzt zerstörten Prediger- Kloster-Kirche zu Nürnberg. Fig. c-d. Von dem jetzt zerstörten alten Spital zu Esslingen.

Pl. 6. Eine zweite Thür (siehe Heft XII. Pl. 4) aus dem sogenannten Kaiserstübchen im Scheurl'schen Hause zu Nürnberg. (Eine dritte ist Heft XV. Pl. 5 abgebildet).

Pl. 7. Die Brautthür auf der Nordseite des Chors der St. Lorenz-Kirche zu Nürnberg, nach Heideloffs wohl wahrscheinlicher Annahme aus der Zeit des Conrad Kühnhofer. (Vergl. Heft XII Pl. 7). Die Brustbilder im oberen Theile stellen die Heiligen Lorenz und Leonhard dar. Thür und Halle davor wurden im Jahre 1824 von Heideloff restaurirt.

Pl. 8. Gemälde auf Pergament auf einer Urkunde des Sebald Schreier, Rathsherrn und Kirchenmeisters St. Sebald in Nürnberg, betreffend die Stiftung einer Capelle und eines Altars für St. Sebald zu Schwäb. Gmünd in Württemberg, früher im Besitz von Heideloff. Es sind darauf Schreier selbst und seine Gemahlin, geb. Kammermeister, vor einem Altar des heil. Sebald betend, dargestellt. Nach Heideloffs Versicherung ist dies das einzige Portrait des durch seine zahlreichen Stiftungen für Kirchen, besonders für St. Sebald zu Nürnberg - er veranlasste z. B. die Herstellung des broncenen Prachtgrabes des heil. Sebald durch Peter Vischer - bekannten Mannes. Schreier (geb. 1446) starb im Jahre 1520, seine Frau schon im Jahre 1516. Beide liegen zwischen zwei Strebepfeilern am Aeussern des Chors der Sebald-Kirche zu Nürnberg unter dem schon im Jahre 1492 von Adam Krafft gefertigten berühmten Epitaph begraben.

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Heft XIV

Pl. 1. Fig. a. Romanischer Taufstein aus der Klosterkirche zu Alpirsbach im Schwarzwald. (Siehe auch die folgende Platte). Fig. b. Ornament am obern Rande im Innern dieses Taufsteins. Fig. c. Romanisches Pfeiler-Capitäl aus derselben Kirche.

Pl. 2. Fig. a. Romanisches Säulen-Capitäl aus der Klosterkirche zu Alpirsbach. (Siehe auch die vorhergehende Platte). Fig. b. Christuskopf aus einer jetzt zerstörten Klosterkirche zu Mainz.

Pl. 3. Fig. a. Romanisches Dachgesimse von einer jetzt zerstörten Kapelle des Klosters Gengenbach in Baden. Fig. b. Romanisches Pfeiler-Capitäl aus der alten St. Pelagius-Kirche in der Altstadt Rottweil in Württemberg. Fig. c. Romanisches Säulen-Capitäl am Dom zu Bamberg. Fig. d. Romanisches Capitäl vom Portal des Klosters Vesra. (Siehe auch Heft VIII. Pl. 1).

Pl. 4. Spätgothischer Taufstein aus der alten Kirche zu Oberlind bei Sonneberg in Sachsen. Eine moderne Copie desselben befindet sich in der von Heideloff neu erbauten Kirche zu Sonneberg.

Pl. 5. Spätgothisches Räuchergefäss, Copie eines alten, seltenen Kupferstichs von Martin Schongauer. (Bartsch Nr. 107).

Pl. 6. Fig. a u. b. Spätgothische Ornamente an einem Altar in der Heilig-Kreuz-Kirche zu Rottweil im Schwarzwald. Fig. c. Spätgothisches Ornament aus der Probstei zu Herrnburg. Fig. d. Spätgothisches Ornament an einem Paramentenschrank, ehemals in St. Michaels-Münster zu Schwäbisch Hall. Fig. e. Spätgothisches Ornament, in Eichenholz geschnitzt, an einem Chorstuhl im ehemaligen Chorherrenstift zu Sindelfingen in Württemberg.

Pl. 7 - 8. Spätgothische Anfangsbuchstaben (Initialen), reichgemalt und zum Theil vergoldet, gesammelt aus verschiedenen Pergament-Manuscripten. (Fortsetzung des Alphabets. Heft XVI. Pl. 7-8).

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Heft XV

Pl. 1. Fig. a und b. Romanische Gesimse am Thurme der Johanniskirche zu Schwäb. Gmünd. Fig. c. Romanisches Gesimse am Thurm der Martinskirche zu Feuchtwangen. Fig. d. Gesimse am ehemaligen Rathhause zu Saalfeld. (Siehe auch die folgende Platte).

Pl. 2. Vier Romanische Fries-Ornamente am ehemaligen Rathhause, jetzt Apotheke, zu Saalfeld. (Siehe auch die vorhergehende Platte).

Pl. 3. Helm im Waffensaal auf der Veste Coburg.

Pl. 4. Fig. a. Gothischer Taufstein in Münnerstadt a. d. Lauer in Bayern.

Pl. 5. Dritte Thür (siehe Heft XII. Pl. 4 u. Heft XIII. Pl. 6) im sogenannten Kaiserstübchen im Scheuerl'schen Hause zu Nürnberg.

Pl. 6 - 7. Spätgothischer Tisch, angeblich aus dem Jahre 1508, aus dem Benedictiner-Kloster Weissenohe in Oberfranken, später in Privatbesitz. Die Platte ist zum Aufklappen; unter derselben befinden sich Fächer und Schiebladen. Die Ornamente im Aeussern sind theils geschnitzt, theils als Marquetterie ausgeführt.

Pl. 8. Baldachin über der Madonna-Statue im Schrein des berühmten Altar-Aufsatzes im Kloster Blaubeuren, welchen Heideloff im Jahre 1846 in einem besonderen Werke herausgegeben hat. Eine Abbildung des ganzen Altars findet sich z. B. auch Seite 110 der 4. Auflage von Otte's Handbuch der kirchlichen Kunst-Archäologie.

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